Die Geschichte vom kleinen Baum
In einem Wald stand einmal ein Baum. Er war groß, gut gewachsen, seine Äste und Blätter waren das Obdach von vielen Tieren. Im Sommer spendete er Schatten, im Herbst wertvolle Samen für die kleinen Tiere, die auf ihm wohnten.
Zwei dieser Samen, die ein Eichhörnchen eingegraben und vergessen hatte, gingen auf. Einer direkt unter dem großen Baum, einer etwas abseits unter freien Himmel. Beide wuchsen langsam zu richtigen kleinen Bäumen heran.
Das Bäumchen unter dem großen Baum hatte es gut. Es war durch die starken Zweige des großen Baums vom Wind geschützt, die Sonne brannte nicht auf seine Zweige hernieder, im Schatten war es angenehm kühl, und trotzdem mit genug Licht.
Das Bäumchen ausserhalb hingegen hatte schwer zu kämpfen. Es stand schutzlos da. Im Sommer brannte die Sonne heiss und trocken auf seine Zweige, die Herbststürme rissen an ihm, im Winter lag der schwere Schnee so stark aus seinen Ästen, dass es manchmal glaubte, niederbrechen zu müssen.
Aber es streckte seine Wurzeln tief in die Erde, stemmte sich Wind, Wetter und Sonne entgegen und wurde so immer kräftiger.
Eines Tages kamen Menschen in den Wald, um Feuerholz zu machen. Sie sahen den großen Baum und fällten ihn.
Das kleine Bäumchen, das bis jetzt wohlgeschützt unter dem großem Baum gewachsen war, war von heute auf morgen schutzlos den Elementen ausgeliefert. Der Regen war nicht mehr weich, sondern prasselte gegen seinen Stamm. Der Wind zerrte an ihm, am nächsten Tag schien die pralle Sonne so stark auf das Holz, dass das Bäumchen dachte, vertrocknen zu müssen. Dann kam der Winter. Mächtige Schneewehen kamen plötzlich angesaust, wickelten das Bäumchen in ein schweres Kleid aus Schnee. Und weil das Bäumchen nie gelernt hatte, stark zu werden, da es immer geschützt unter dem großem Baum wachsen durfte, brach es in einem Wintersturm in der Mitte ab.
Das andere Bäumchen aber, das sich von Anfang an allen stellen musste, war mittlerweile stark und wuchs heran zu einem schönen, starken Baum. Eine Zierde für den Wald, ein Schutz für viele Pflanzen, die rum um ihn herum wuchsen und ein Platz zum nisten und leben für viele Tiere.
Zwei dieser Samen, die ein Eichhörnchen eingegraben und vergessen hatte, gingen auf. Einer direkt unter dem großen Baum, einer etwas abseits unter freien Himmel. Beide wuchsen langsam zu richtigen kleinen Bäumen heran.
Das Bäumchen unter dem großen Baum hatte es gut. Es war durch die starken Zweige des großen Baums vom Wind geschützt, die Sonne brannte nicht auf seine Zweige hernieder, im Schatten war es angenehm kühl, und trotzdem mit genug Licht.
Das Bäumchen ausserhalb hingegen hatte schwer zu kämpfen. Es stand schutzlos da. Im Sommer brannte die Sonne heiss und trocken auf seine Zweige, die Herbststürme rissen an ihm, im Winter lag der schwere Schnee so stark aus seinen Ästen, dass es manchmal glaubte, niederbrechen zu müssen.
Aber es streckte seine Wurzeln tief in die Erde, stemmte sich Wind, Wetter und Sonne entgegen und wurde so immer kräftiger.
Eines Tages kamen Menschen in den Wald, um Feuerholz zu machen. Sie sahen den großen Baum und fällten ihn.
Das kleine Bäumchen, das bis jetzt wohlgeschützt unter dem großem Baum gewachsen war, war von heute auf morgen schutzlos den Elementen ausgeliefert. Der Regen war nicht mehr weich, sondern prasselte gegen seinen Stamm. Der Wind zerrte an ihm, am nächsten Tag schien die pralle Sonne so stark auf das Holz, dass das Bäumchen dachte, vertrocknen zu müssen. Dann kam der Winter. Mächtige Schneewehen kamen plötzlich angesaust, wickelten das Bäumchen in ein schweres Kleid aus Schnee. Und weil das Bäumchen nie gelernt hatte, stark zu werden, da es immer geschützt unter dem großem Baum wachsen durfte, brach es in einem Wintersturm in der Mitte ab.
Das andere Bäumchen aber, das sich von Anfang an allen stellen musste, war mittlerweile stark und wuchs heran zu einem schönen, starken Baum. Eine Zierde für den Wald, ein Schutz für viele Pflanzen, die rum um ihn herum wuchsen und ein Platz zum nisten und leben für viele Tiere.
Parker - 16. Jan, 16:59
Sorry, ich glaub, ich hab die Moral verpasst, oder?